Bundesregierung will EU-Cookie-Richtlinie umsetzen

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(Biedenkopf, 17.02.2021) Nach jahrelanger Verzögerung nimmt die Bundesregierung in Angriff, die E-Privacy-Richtlinie der EU – auch Cookie-Richtlinie genannt – umzusetzen. Diese ist übrigens nicht zu verwechseln mit der geplanten ePrivacy-Verordnung, bis zum heutigen Zeitpunkt immer noch nicht verabschiedet worden ist.

Was bedeutet das für Sie als Webseiten-Betreiber?

Sie sehen es auf immer mehr Webauftritten: Der einfache Cookie-Banner (falls überhaupt vorhanden) mit nur einer „OK“- oder „Akzeptieren“-Schaltfläche ist kaum noch zu sehen. An dessen Stelle treten ausführliche Cookie-Banner („Cookie Consent“), die optisch so gestaltet sind, dass hiervon genervte Seitenbesucher*innen dazu verleitet werden, auf die auffällige Schaltfläche „Alle akzeptieren“ zu klicken – und damit auch sämtliche Werbe- und Tracking-Cookies zuzulassen.

Insbesondere Online-Shops möchten aus marketingtechnischen Aspekten das Surfverhalten der Seitenbesucher*innen nachverfolgen und ihnen benutzerspezifische Werbeanzeigen auf anderen Webseiten anzuzeigen.

Sieht man sich diese neuen Banner genauer an, findet man auch die gesetzlich geforderte Möglichkeit, die Auswahl der zuzulassenden Cookies vorzunehmen. Hierbei dürfen die für einen einwandfreien Seitenbetrieb nicht notwendigen Cookies (also Statistik-, Marketing- und Tracking-Cookies) nicht angehakt sein („Privacy by Default“).

ACHTUNG! Immer noch keine Rechtskonformität

Achten Sie doch einfach mal darauf, wenn Sie das nächste Mal ein solches neuartiges Cookie-Banner akzeptieren: Einmal geklickt, und es ist verschwunden. Löschen kann man die betreffenden Cookies dann nur noch im verwendeten Browser – was gegen Art. 7 Abs. 3 DSGVO verstößt. Dort steht: „Der Widerruf der Einwilligung muss so einfach wie die Erteilung der Einwilligung sein.“

Lösbare Aufgabe für Joomla- und WordPress-Webseiten

Für Webauftritte, die mit den gängigen Content-Management-Systemen WordPress und Joomla erstellt worden sind, gibt es entsprechende Komponenten bzw. Plugins, die nach dem Akzeptieren ein Fähnchen einblendet. Klickt man auf dieses, erscheint der Cookie-Banner wieder und man kann die vorgenommenen Einstellungen nachträglich abändern. Somit wird die Anforderung von Art. 7 Abs. 3 DSGVO erfüllt.

Kann das meine Webagentur?

Die technische Umsetzung stellt für die Webagenturen kein Problem dar – schließlich ist das auch deren Job! Was aber die rechtliche Umsetzung angeht, haben die Webagenturen meist nicht das erforderliche Fachwissen hierfür. Es muss nämlich auch der passende Rechtstext in der Datenschutzerklärung vorhanden sein.

Unser Schwesterunternehmen BID:IT ist auf solche Rechtstexte spezialisiert. Somit können wir eine rechtssichere Cookie-Bannerlösung aus einer Hand anbieten.

Wir verwirklichen Ihren rechtssicheren Cookie-Banner

Haben Sie die Rechtssicherheit unseres Cookie-Banners schon getestet? Schauen Sie einfach unten links auf dieser Seite und testen Sie es aus. Gerne helfen wir Ihnen weiter, wenn Sie uns einige Eckdaten geben:

 

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