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Maximale Sicherheit dank dynamischer Veränderung des Kennworts

"PINgrid": erhöht die Sicherheit von Passwörtern (Foto: pingrid.org)

"PINgrid": erhöht die Sicherheit von Passwörtern (Foto: pingrid.org)

Hannover/Jena (pte/18.03.2014/06:05) Das High­tech-Pass­wort­system "PIN­grid" http://pingrid.org soll Hackern end­gültig das Hand­werk legen. Der User hat die Mög­lich­keit ein spe­ziel­les Mus­ter in ein vier­far­biges Zah­len­ras­ter ein­zu­ge­ben. Die Zah­len ver­än­dern sich im Minuten­takt, wo­durch auch das Pass­wort stän­dig modi­fi­ziert wird. Da das gewähl­te Mus­ter je­doch im­mer gleich bleibt, muss sich der Nut­zer dieses nur ein­prägen, um mit­hil­fe des neuen Pass­wor­tes Zu­gang zur gewün­sch­ten Seite er­lan­gen zu kön­nen.

Flut an Passwörtern überfordert

Heut­zu­tage sind Passwör­ter in der Welt der Inter­net-User nahe­zu all­gegen­wär­tig. Man benötigt diese für den Zu­gang zu sozialen Platt­for­men, um Bank­geschäf­te ab­zu­wickeln oder um auf Daten zu­zu­grei­fen. "Die Flut an Zu­gangs­daten mit zu­wei­len kryp­tischen Kombi­na­tionen über­for­dert viele An­wen­der", bestä­tigt auch Tho­mas Uhle­mann, Secu­rity Specia­list bei ESET Deutsch­land http://eset.com/de , im Gespräch mit pres­se­text. Diese rea­gieren des­halb mit den immer gleichen Pass­wör­tern oder speichern sie direkt im Gerät ab.

"Der An­satz von PIN­grid er­scheint auf den ers­ten Blick viel­ver­sprech­end. Er scheint den schwier­igen Spa­gat zwi­schen Secu­rity und simp­ler Bedie­nung zu schaf­fen", er­gänzt der Fach­mann. Da sich Men­schen Bil­der, al­so wie hier die Mus­ter, besser als Zah­len mer­ken kön­nen, gehe der Weg in die rich­tige Rich­tung. "Die er­zeug­ten Pass­wör­ter sind zudem Ein­mal-Codes, die wir per se befür­worten", sagt Uhle­mann.

System in vielen Bereichen einsetzbar

Der Ex­per­te sieht je­doch auch Proble­mat­i­ken hinter diesem An­satz. "Un­sicher ist, wie der da­hinter stehen­de Al­go­rith­mus geschützt wird. Es zeigte sich in an­deren Fäl­len, dass der An­bieter eher ins Visier von Krimi­nellen gerät als der An­wender selbst", warnt der Ex­perte. Sei der Code erst ein­mal gek­nackt, dür­fte das Aus­spä­hen der in­divi­duel­len Mus­ter für Hacker das klein­ste Prob­lem dar­stel­len.

Grund­sätz­lich kann das Sys­tem, das in seiner Ge­stalt an das Spiel Su­do­ku erin­nert, über­all ein­geset­zt werden, wo ein Pass­wort er­forder­lich ist. Dazu gehören in erster Linie E-Bank­ing-Sys­teme, soziale Netz­werke, Smart­phone-Apps und sogar auto­ma­tische Tür­sys­teme. Kürz­lich ist PIN­grid auf der Ce­BIT http://cebit.de in Han­nover vor­gestel­lt worden. Derzeit ist das Sys­tem erhäl­tlich für Web­seiten- sowie App-Ent­wick­ler.

Video: http://www.youtube.com/watch?v=YshA42jh5kg

(Ende)

 

Aussender: pressetext.redaktion
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