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Neues Produkt geht gegen Ransomware und unerwünschte Fotos vor

Kamera am PC: kann ungefragt knipsen (Foto: Wjatscheslav Dumler, pixelio.de)

Kamera am PC: kann ungefragt knipsen (Foto: Wjatscheslav Dumler, pixelio.de)

London (pte/25.06.2014/06:10) Web­cam-Miss­brauch, allzu offene WLAN-Net­ze und un­erwün­schte Verschlüs­selung sind Risi­ken, vor denen die im Som­mer erschei­nende "Kas­persky Inter­net Security - Mul­ti-Devi­ce 2015" schützen wird. Warum es aus Sicht des Her­stel­lers ent­sprechen­der Features bedarf, hat Vladi­mir Zapo­lyansky, Direc­tor of Pro­duct and Tech­nolo­gy Intel­ligence bei Kas­per­sky Lab http://kaspersky.com , gestern, Dienstagnachmittag, im Rah­men der Ver­an­stal­tung "Going Underground: Cyber Self-De­fence Course" erläutert. Für ihn ist auch klar, dass an betriebs­system­über­greifen­den Mehr­geräte-Lösun­gen kein Weg mehr vor­bei führt.

"In der vir­tuel­len Welt gibt es so viele Ichs, wie ich Geräte habe", betont Za­poly­an­sky in Lon­don gegen­über pres­se­text. Schon 77 Pro­zent al­ler Nut­zer haben laut Con­sumer Secu­rity Ris­ks Sur­vey von B2B Inter­national http://b2binternational.com mindestens zwei inter­net­fähige Geräte mit unter­schied­lichen Betriebs­systemen, ein Haus­halt im Schnitt ins­gesamt 4,5 Com­puter, Smart­phones und Tab­lets. Fast al­le diese Devi­ces haben eine Kamera, sind WLAN-fähig und mit inter­nem Speicher aus­gestat­tet. All das er­laubt Angrif­fe, vor denen die neue Kas­per­sky-Genera­tion quer über die Platt­formen An­droid, OS X und Win­dows schützt.

Backup bei Verschlüsselung

Die neue Kas­per­sky-Ge­nera­tion er­stel­lt bei un­gewöhn­licher Aktivi­tät an Dateien auto­matisch ein Backup. Grund dafür sind Schäd­linge, die Davteien ver­schlüs­seln und User dann zu Löse­geld­zah­lungen er­pres­sen. Für Win­dows ist dieser Trick schon län­ger bekannt und hat bereits für kuriose Schlag­zeilen gesorgt. So hat im Novem­ber 2013 die Poli­zei in Swan­sea im US-Bundes­staat Mas­sachu­set­ts befal­lene Rech­ner um zwei Bit­coins frei­gekauft. Mittler­weile gibt es sol­che Ransom­ware auch für An­droid (presse­text berich­tete: http://pte.com/news/20140617022 ). Das vor­sorg­liche Backup ver­hindert gröberen Scha­den, wenn sich eine Datei­änder­ung als Ransom­ware-Ang­riff ent­puppt.

Die eben­falls neue Web­cam Protec­tion dient dazu, un­erlaubte Auf­nahmen zu ver­hindern. Laut Con­sumer Secu­rity Risks Sur­vey dec­ken mehr als ein Fünf­tel al­ler User Kameras ab, um sich eben davor zu schüt­zen. Die Angst ist nicht ganz un­berech­tigt. So gab es im US-Staat Pennsyl­vania einen Skan­dal, als Schu­len mit­tels Web­cam Schüler aus­spioniert haben. Viel Be­achtung wieder­um bekam 2011 der Fall eines kali­fornischen Mac-Ser­vice-Tech­nikers, der Geräte mani­puliert hat, um Fotos von Kundin­nen unter der Dusche zu machen. Da­durch, dass User eine ver­suchte Web­cam-Nutzung erst aktiv erlauben müs­sen, will Kas­per­sky sol­che Vor­fälle künf­tig ver­hindern.

WLAN-Sicherheitscheck

Ein Risiko, des­sen sich viele Nut­zer oft nicht wirk­lich bewus­st sind, ist das Mit­lesen von Daten durch Drit­te in offenen WLAN-Net­zen, wie bei­spiels­weise Gratis-Zugän­gen in Flug­häfen oder Parks. Daher bietet die Kas­per­sky Inter­net Security - Mul­ti-Device 2015 eine Art WLAN-Sicher­heits­check, der prüft, wie weit Nutzer einer Ver­bindung trauen kön­nen. Weitere Neuer­ungen um­fas­sen einen Schutz der Zwischen­ablage wäh­rend des On­line-Bank­ings sowie ein auto­ma­tisches Up­date auf die neueste Programm­version, solange die Lizenz gilt.

"Das Wich­tigste für mich als Sicher­heitsvforscher ist, die all­gemeine Sicher­heit zu ver­bes­sern", so Vicente Diaz, Prin­cipal Se­curi­ty Re­searcher, im pres­se­text-Ge­spräch. Das be­deutet vor al­lem für Kun­den nicht sofort sicht­bare Op­ti­mier­ungen, um die Er­kennungs­raten zu steigern. In diesem Bereich legt sich der Her­stel­ler die Lat­te selbst sehr hoch. Denn laut Zapo­lyan­sky haben Kas­per­sky-Pro­dukte 2013 an 79 un­ab­hän­gigen Tests teil­genommen und mehr als die Häl­fte gewonnen. Ob die neue Genera­tion das noch top­pen kann, muss sich erst weisen. Of­fiziel­ler Launch ist am 8. Juli, Verkaufs­versionen wird es in den meis­ten Län­dern aber erst etwas später geben, hier­zu­lande voraus­sicht­lich ab Au­gust.

(Ende)

 

Aus­sender: pres­se­text.redak­tion
Ansprechpartner: Thomas Pichler
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