partner logos

 

30 Prozent der Schädlings-Mails werden ohne nachzudenken geöffnet
Smartphones: Hacker bleiben lieber bei E-Mails (Foto: flickr.com/Sam Churchill)
Smartphones: Hacker bleiben lieber bei E-Mails (Foto: flickr.com/Sam Churchill)

 

Basking Ridge (pte023/27.04.2016/11:30) - Wenn es um die belieb­teste Art und Weise geht, wie Nut­zer in On­line-Betrügereien ver­strickt werden, ist und bleibt die gute alte E-Mail die ab­solute Num­mer eins unter Cy­ber-Kriminel­len. Beim Ver­such, an persön­liche Log-in- oder Bank­konto­daten heran­zu­kom­men, spielen Phis­hing-At­tacken über neuere Technolo­gien oder Smart­phones über­raschen­der­weise weiter­hin eine eher unter­geord­nete Rol­le. Zu diesem Er­gebnis kommt der aktuelle "2015 Data Breach Investigations Report" aus der Feder von Verizon Enter­prises http://verizonenterprise.com . Besonders erschreckend: 30 Prozent der Phis­hing-Mails werden ohne nach­zu­den­ken einfach geöff­net.

100.000 Sicherheitsbedrohungen

"Die Grup­pen der kriminel­len Cyber-Diebe ver­stecken ihre gefähr­lichen La­dungen immer noch in E-Mails, weil sich diese Met­hode zu­neh­mend als effek­tiv ent­puppt", zitiert "BBC News" Marc Spit­ler, den leiten­den Autor des jähr­lich vor­gelegten Sicher­heits­berichts. Dieser bein­haltet Analyse­daten von ins­gesamt mehr als 100.000 Sicher­heits­bedrohungen und Über­grif­fen auf Tausende von Unter­neh­men im Laufe des Jahres 2015. "Bei fast 90 Pro­zent dieser Vor­fäl­le ging es um Ver­suche, Geld zu steh­len", so Spit­ler.

Interes­sant und für einige Ex­per­ten auch über­raschend ist wohl der Um­stand, dass der Verizon-Bericht keiner­lei Be­weise dafür finden konnte, dass neuere Techno­logien ink­lusive al­ler Ar­ten von ver­netz­ten Gad­gets oder Smart­phones lang­sam die E-Mail als Phis­hing-Tool verdrän­gen wür­den. "Wir konn­ten keine An­zeichen für eine der­ar­tige Ver­schiebung der Angriffs­werk­zeuge fest­stel­len", betont der Secu­rity-Ex­perte.

Mangelndes Gefahrenbewusstsein

Als "er­schreckend" bezeich­net Spit­ler das mangel­nde Gefahre­nbewusst­sein, was den Um­gang mit E-Mails betrif­ft. Aus dem Be­richt geht näm­lich hervor, dass rund 30 Prozent aller Phis­hing-Mails, die an Privat­personen und Unter­nehmen verschickt wurden, geöff­net werden. "2014 lag der ent­sprechen­de Ver­gleichs­wert noch bei ledig­lich 23 Prozent", heißt es im Be­richt. Von den geöff­neten schad­haften Mails wurde in 13 Prozent der Fäl­le auch das an­gehäng­te At­tachement geöff­net, was zu einer Ak­tivier­ung der ver­steck­ten Mal­ware führ­te.

"Das be­deutet, dass es den Cyber-Kriminel­len oft in wenigen Minuten gelingen konn­te, das Netz­werk des Op­fers zu kom­promit­tieren. Wenn so ein An­griff funk­tion­iert, geht das also meis­tens sehr schnell", erläu­tert Spit­ler. Ganz anders sei die Situation, wenn es darum gehe, die Sicher­heits­bedrohung recht­zeitig zu er­kennen. "Un­glück­licher­weise kann man zwar schnell zum Opfer werden. In den meisten Fäl­len hat es aber viel zu lange ge­dauert, bis man über­haupt er­kannt hat, dass es ein Daten­leck gibt", schil­dert der Veri­zon-Ex­per­te. Bei 84 Pro­zent der ana­lysier­ten Über­grif­fe habe es sogar meh­rere Wochen ge­braucht, bis die ille­galen Ein­dring­linge ent­deckt wurden.

(Ende)

 
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Markus Steiner
Tel.: +43-1-81140-317
E-Mail:  
Website: www.pressetext.com

website security    microsoft kompetenzen

Zum Seitenanfang