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Zutrittskontrolle aufgrund der erlassenen Beschränkungen bezüglich der Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

aufgrund der derzeitigen Erlasse durch das Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist es erforderlich, den öffentlichen Zutritt bis auf Weiteres einzustellen. Aus diesem Grund halten wir die Eingänge an unserem Unternehmensstandort Marktplatz 20, Biedenkopf dauerhaft verschlossen.

Was bedeutet das für Sie?
Erforderliche Instandsetzungsarbeiten an Ihrem PC bzw. Notebook sind weiterhin möglich. Diese melden Sie bitte telefonisch an und beschreiben den vorhandenen Fehler bestmöglich. Wir vereinbaren einen Termin, bei dem Sie Ihr Gerät bei uns abgeben können und wir es für Sie instandsetzen.
Somit können wir den persönlichen Kontakt bei der Abgabe und der Abholung bestmöglich minimieren und damit unseren Teil bei der Eindämmung des Coronavirus beitragen.

Für Ihr Verständnis danken wir Ihnen im Voraus.

Ihr Team vom IT Center Biedenkopf

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Problembereiche Bundestrojaner
Problembereiche Bundestrojaner
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Wien (pts025/30.03.2016/11:50) - Das Justiz­mini­sterium ar­bei­tet an einer gesetz­lichen Regel­ung, den so genann­ten Bundes­tro­janer zu lega­lisieren. Justiz­minis­ter Brand­stet­ter bemüht sich zwar, der geplanten Über­wachungs­soft­ware einen anderen Namen zu geben, von Behör­den auf frem­den Rech­nern ein­geschleus­te Soft­ware, die Daten an sie liefert, ist und bleibt ein Tro­janer. Ob die In­stal­lation bloß vor Ort und nicht allein über die Ferne zuläs­sig sein soll, ändert nichts daran. Wenn der Staat Spionage­soft­ware gegen die eigene Bevöl­kerung ein­setzt, ist dies nicht nur aus Grund­rechts­per­spek­tive proble­matisch, es unter­gräbt auch die Sicher­heit aller an­deren Nut­zer.

Für die von Mini­ster Brand­stet­ter genann­ten Dien­ste wie Whats­App oder Skype sind gelindere Mit­tel wie Über­wachung mit­tels Lawful Inter­cept Schnitt­stel­len absolut aus­reichend. Tech­nisch ver­sierte Men­schen kön­nen sehr einfach erken­nen, dass Spionage­soft­ware Daten von ihrem Rech­ner aus­leitet und ihr Ver­hal­ten ent­sprechend an­pas­sen. Es kann auch nicht aus­geschloss­en werden, dass die Soft­ware mani­puliert wird oder später neue Befehle erhält, was die Ver­wer­tung der Über­wachungs­ergebnis­se als Beweis­mittel vor große Pro­bleme stellt. Der AKVor­rat fas­st die wich­tig­sten Ar­gumen­te gegen die an­gekün­digte Regel­ung zusam­men und will damit mög­lichst früh­zeitig eine breite Debat­te zum Thema starten.

"Staat­liche Über­wachungs­software ist eine ganz schlech­te Idee. Wenn der Staat sich am Schwarz­markt für Sicher­heits­lücken bedient, um die eigene Bevöl­ker­ung zu über­wachen, dann macht uns das alle nicht sicher­er. Das Justiz­minist­erium hat mit diesem Gesetzes­vor­schlag nur auf den näch­sten schreck­lichen Terror­an­schlag gewartet. Mit der Angst der Bevöl­ker­ung soll­te man keine Poli­tik machen", so Thomas Lohn­inger, Geschäfts­führer des AKVor­rat, zu den Ankündi­gungen von Justiz­minister Brand­stet­ter. Diese Woche soll ein Ent­wurf für die Über­wachung von Inter­net­telefonie in Begut­achtung gehen, der unter anderem auch vor­sieht, dass im Zuge von Haus­durch­suchungen un­bemerkt Über­wachungs­soft­ware auf den Rech­nern der Ziel­per­sonen in­stal­liert werden kann.

Probleme über den gesamten Lebenszyklus eines Trojaners

Diese Regel­ung beseitigt keines der grund­sätz­lichen Prob­leme von Über­wachungs­soft­ware dieser Art. Diese begin­nen schon bei der Program­mierung, gehen über die bewus­ste Nut­zung von Sicher­heits­lücken und ihren Ein­kauf am Schwarz­markt über die Un­möglich­keit, die Über­mitt­lung von Daten durch einen Tro­janer zu versch­leiern bis hin zu Fragen nach der Zuläs­sig­keit von Beweis­mit­teln, die durch tech­nische Ein­grif­fe jeder­zeit mani­puliert werden kön­nen.

Der AKVorrat hat die wich­tig­sten Gegen­argumen­te ent­lang des gesamten Lebens­zyklus - von Beschaf­fung und In­stal­lation bis zu Über­wachung und Dein­stal­lation - in einer Über­sichts­grafik zu­sam­men­gefas­st. "Schon die An­kündi­gun­gen zu diesem Gesetz las­sen ver­muten, dass es sich hier um einen weiteren Ver­such handelt, die Grund­rechte der Men­schen zurück­zu­bauen, ohne damit einen an­ge­mes­senen Nut­zen für Ver­brechens­verhü­tung bzw. -be­kämp­fung zu erzielen. Wir werden - wie schon bei der Vor­rats­daten­speicher­ung und beim Staats­schutz­gesetz - eine breite öffent­liche Debat­te an­stoßen und der Ver­nunft eine laute Stim­me geben", er­läutert Chris­tof Tschohl, Ob­mann und Jurist des AKVorrat.

Die Bürger­rechts­organisa­tion ruft das Justiz­mini­sterium auf, den Geset­zes­vor­schlag zurück­zu­neh­men und in Öster­reich statt staat­licher Über­wachungs­soft­ware aus­reichen­de gelindere Mit­tel ein­zu­set­zen.

Über den AKVorrat
Der Arbeits­kreis Vorrats­daten Öster­reich (AKVorrat) hat sich die Ab­schaf­fung der Vor­rats­daten­speicher­ung und die Ver­hinder­ung ähn­licher In­strumen­te der an­lass­losen Mas­sen­über­wachung zum Ziel gesetzt. Ein Etap­pen­ziel wurde mit der Ab­schaf­fung der EU-Richt­linie zur Vor­rats­daten­speicher­ung durch den Euro­päischen Gerichts­hof er­reicht. Jetzt geht es dem Verein vor al­lem darum, star­ken Daten­schutz in unserer Gesell­schaft zu ver­ankern und auf die Ein­hal­tung der Menschen­rechte im Digi­talen zu drän­gen. https://www.akvorrat.at

Die Ar­beit des AKVorrat wird durch Spen­den finanziert. Auch kleine Beträge haben in Sum­me große Wir­kung: https://spenden.akvorrat.at

(Ende)

 
Aussender: Mag. Reiter Werner
Ansprechpartner: Mag. Werner Reiter
Tel.: +43 664 454 9660
E-Mail:  
Website: www.akvorrat.at

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