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Technische Einstiegshürden für kleine Partner sind äußerst gering
Computer-Krimineller: Er muss nicht viel können (Foto: tommyS, pixcelio.de)
Computer-Krimineller: Er muss nicht viel können (Foto: tommyS, pixcelio.de)

 

New York (pte004/06.06.2016/06:10) - Rus­sische Ran­som­ware-Bosse ver­dienen mit ihrer Er­pres­ser-Soft­ware gut. Denn so ein Hin­ter­mann kommt im Schnitt auf 90.000 Dol­lar Jahres­ein­kom­men, so das Er­geb­nis einer Ana­lyse der Dark-Web-For­scher von Flash­pointhttp://flashpoint-intel.com . Dazu tragen auch Junior-Part­ner bei, die nicht ein­mal großes Vor­wis­sen brauchen, um sich an krimi­nel­len Ak­ti­vi­täten zu be­tei­ligen. Diese kleinen Fische ver­dienen aller­dings auch nur 600 Dol­lar pro Monat - eher ein Zu­ver­dienst als ein ech­tes Salär.

Erpressen lohnt sich

Er­pres­ser-Soft­ware, die Fest­plat­ten­daten ver­schlüs­selt und dann Löse­geld for­dert, steht hoch im Kurs. Das kommt laut Flash­point nicht von un­ge­fähr. "Ran­som­ware zahlt sich für rus­sische Cyber-Krimi­nelle sicht­lich aus", meint Vitali Kremez, Cyber­crime-In­tel­li­gence-Ana­lyst. Das liegt nicht zu­letzt daran, dass die eigent­lichen Ent­wick­ler ihre Ran­som­ware prak­tisch im Soft­ware-as-a-Ser­vice-Modell Part­nern an­bieten. Diese locken die eigent­lichen Bosse mit der Aus­sicht auf einen leich­ten Zu­ver­dienst.

"Selbst ein Schul­junge könnte das machen", heißt es in einem Schreiben, mit dem ein Ran­som­ware-Boss im Cyber-Unter­grund Part­ner sucht. Denn er stellt nicht nur die Soft­ware bereit, son­dern liefert auch An­lei­tun­gen, was ein Part­ner tun muss. Der braucht nur auf irgend­einem Weg - bei­spiels­weise mit Spam, Social-Media-Tricks oder ver­seuch­ten Tor­rents - Opfer mit der Ran­som­ware in­fi­zieren. Schon fließt das Löse­geld, in der Regel in Form von Bit­coins. Der eigent­liche Hinter­mann nimmt dabei laut Flash­point 40 Pro­zent Pro­vi­sion.

Konstantes Einkommen

Zehn bis 15 Part­ner hat ein rus­sischer Ran­som­ware-Boss der Unter­suchung zu­folge, so­dass er letzt­lich gut davon leben kann. Denn durch­schnitt­lich 7.500 Dollar pro Monat sind das 13-Fache eines rus­sischen Durch­schnitts­ein­kom­mens. Den Part­nern bleiben im Schnitt nur ver­gleichs­weise beschei­dene 600 Dol­lar monat­lich. Frei­lich liegt selbst dieser Betrag über dem rus­sischen Durch­schnitts­ein­kom­men. Somit scheint es nicht ver­wun­der­lich, dass Ran­som­ware-Macher mit der Aus­sicht auf leicht ver­dien­tes Geld re­la­tiv ein­fach Part­ner fin­den.

(Ende)

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