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Bücher nach wie vor beliebt, besonders bei den Kleinsten

Bücher: Kinder bleiben Print-Ausgaben treu (Foto: pixelio.de/luise)

Bücher: Kinder bleiben Print-Ausgaben treu (Foto: pixelio.de/luise)

San Fran­cis­co/Solothurn (pte/06.12.2013/06:10) Nur vier Pro­zent der Kin­der nut­zen täg­lich E-Reader, wie eine Studie von Com­mon Sense Media http://commonsensemedia.orger­mit­telt hat. So un­wi­der­steh­lich tech­nische Geräte für Kin­der sind, so wenig be­liebt sind E-Rea­der. Das liegt aber nicht daran, dass Kin­der generell die Lese­lust ver­lo­ren haben: 60 Pro­zent al­ler Kin­der unter neun Jah­ren lesen täg­lich oder be­kom­men regel­mäßig vor­ge­lesen.

Förderlich für Allgemeinbildung
"Lesen ist gut für die All­ge­mein­bild­ung und wich­tig, weil man sich auf et­was kon­zen­trie­ren muss und nicht drei, vier Sachen gleich­zei­tig macht. Und im Gegen­satz zum Fern­se­hen ist es eine ak­ti­ve Tätig­keit", er­klärt Sa­bi­ne Hof­mann, Leiterin des Fremd­sprachen­bereichs bei Bib­lio­media Schweiz http://bibliomedia.ch , gegen­über pres­se­text den nach wie vor hohen Stel­len­wert von Büchern.

Laut Jim Hilt, E-Books-Ex­per­te bei Bar­nes and Nob­le http://www.barnesandnoble.com , ver­wen­den Kin­der Bücher und E-Books aus­tausch­bar. Dabei kommt es vor al­lem auf das Nutz­ungs­vor­bild der El­tern und die per­sön­lichen Präfe­ren­zen an. Hof­mann gibt zu be­den­ken, dass es auf den In­halt des Buchs an­kommt: "Bei Bel­le­tri­stik spielt es keine Rol­le, ob man im ech­ten Buch oder im E-Book liest. Aber bei Kin­dern macht es einen großen Un­ter­schied: Die ganz Klei­nen lie­ben Bil­der­bücher und neh­men diese auch in den Mund."


Gemeinsam Lesen stärkt Bindung
Das Lesen in einem Buch ist also auch eine hap­ti­sche Er­fahr­ung. Aber nicht nur das - auch die phy­si­sche Nähe spielt eine Rol­le, wie Ca­ro­line Knorr von Com­mon Sense Media in einem Bericht der Washing­ton Post er­zählt: "Den Großteil der Zeit sit­zen sie auf deinem Schoß und es ist eine groß­ar­ti­ge Er­fahr­ung. Das ge­mein­same Lesen, Er­zählen oder Sin­gen ist ent­scheid­end für die El­tern-Kind-Bind­ung und stärkt die Be­zieh­ung."

Ge­druckte Bücher sind also für Kin­der noch lange nicht lang­wei­lig. Hof­mann er­zählt aus ihrem Ar­beits­all­tag, dass das ein kul­tur­über­grei­fen­des Phä­no­men ist: "Mehr­sprachiges Lesen boomt. Wir gehören zu den weni­gen In­sti­tu­tionen, die Bücher in Migran­ten­sprachen an­bieten, zum Bei­spiel Ser­bisch-Deutsch - da ist die Nach­frage groß."

 


Aussender: pressetext.redaktion An­sprech­part­ner: Marie-Thérèse Flei­scher E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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