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Maschinen lernen aus Erfahrung, flirten und führen Konversationen

Roboter: werden Menschen bis 2029 einholen (Foto: pixelio.de/Dieter Schütz)

Roboter: werden Menschen bis 2029 einholen (Foto: pixelio.de/Dieter Schütz)

Que­ens/Ham­burg (pte/25.02.2014/06:00) Bis zum Jahre 2029 sol­len Ro­bo­ter klüger als die in­tel­li­gen­tes­ten Men­schen sein. Zu diesem wag­hal­si­gen Schluss kommt Ray Kurz­weil, Di­rec­tor of En­gi­ne­ering bei Google. Der Ex­per­te für künst­liche In­tel­li­genz geht davon aus, dass diese im Laufe der näch­sten 15 Jahre nicht nur in der Lage sein wird zu flir­ten, Witze zu machen und Ge­schich­ten zu er­zäh­len, son­dern auch Kon­ver­sa­tionen zu füh­ren so­wie aus Er­fahr­ungen zu ler­nen.

Vorprogrammieren noch nötig

"Bis­her sind Ro­bo­ter noch im­mer in ers­ter Linie Rech­ner und kön­nen nur das ver­ar­bei­ten, was vor­her pro­gram­miert wor­den ist. Na­tür­lich gibt es Lern­an­sät­ze, bei denen sich die Rech­ner weiter­ent­wickeln, al­ler­dings ist es noch ein sehr weiter Weg bis zum Flir­ten, Reden oder mora­li­schem Han­deln", er­klärt Zu­kunfts­for­scher Ul­rich Rein­hardt von der Stift­ung für Zu­kunfts­fragen http://stiftungfuerzukunftsfragen.de auf Nach­frage von pres­se­text.

Der Ex­per­te führt dies an­hand eines Beis­piels aus. "App­les Si­ri ist der­zeit 'State of the Art'. Sicher­lich sind ihre Ant­wor­ten oft­mals hilf­reich oder amüsant, aber ihre Aus­künf­te sind den­noch vor­her ein­pro­gram­miert." Selbst bei tech­ni­scher Durch­setz­bar­keit der­ar­ti­ger Ro­bo­ter stel­le sich die Fra­ge, ob dieser Fort­schritt wün­schens­wert sei. "Wenn der Mensch eines Ta­ges von der Maschine ein­ge­holt wird, so besteht die Ge­fahr, dass diese schnell der bes­ere Mensch sein könnte - ohne Feh­ler, aber auch ohne Ge­wi­s­sen", meint Rein­hardt.

Kurzweils Prognosen zutreffend

Berühmt wur­de Kurz­weil für seine Theo­rie der tech­no­lo­gischen Sin­gu­la­ri­tät. Da­run­ter wird der Zeit­punkt ver­stan­den, in dem die künst­liche In­tel­ligenz eines Com­pu­ters dazu fähig ist, sich re­kur­siv zu ver­bes­sern und so das Sta­dium mensch­licher In­tel­li­genz zu er­reichen oder gar zu über­schreiten.

1990 hat Kurz­weil zu­dem vor­her­ge­sehen, dass der Schach­welt­meis­ter 1998 von einem Com­pu­ter be­siegt wer­den wird. Dies war 1996 zwei Jahre früher tat­säch­lich der Fall, als Garry Kas­parov von IBMs Deep Blue ge­schla­gen wor­den ist. Auch den welt­weiten Durch­bruch des Inter­nets hat der Ex­per­te schon pro­gnosti­ziert, als dieses noch als un­durch­schau­bar galt.

(Ende)

 

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