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Jugend ist häufig jedoch sozial engagierter als Vorgänger-Generation

Zeugnisse: gefühlt zu wenige positive Berichte (Foto: pixelio.de/Th. Max Müller)

Zeugnisse: gefühlt zu wenige positive Berichte (Foto: pixelio.de/Th. Max Müller)

Lon­don (pte/21.02.2014/06:05) 81 Pro­zent der Teen­ager haben das Gefühl, dass sie von den Medien in einem schlech­ten Licht dar­ge­stellt werden. Das hat eine Stu­die von Demos http://demos.co.uk gezeigt. Außer­dem glau­ben die be­frag­ten 14- bis 17-Jähri­gen, dass diese nega­ti­ven Dar­stel­lungen ihre Job­chan­cen ver­ringern.

Vermitteltes Bild falsch

Die Ana­lyse von sechs Zeit­ungen über den Zeit­raum der ver­gan­genen zehn Jahre hat ge­zeigt, dass Wor­te wie "Koma­saufen", "Rauf­bol­de" und "Krimi­na­li­tät" am häufig­sten mit Jugend­lichen asso­zi­iert wur­den. Bob Satch­well von der So­ciety of Edi­tors http://societyofeditors.co.uk bestrei­tet das. Er ist der Mein­ung, dass ein genauer­er Blick auf die Medien­an­zeigt, dass auch genüg­end über außer­ordent­liche Schul­leist­ungen, erfolg­reiche jun­ge Ath­le­ten und andere posi­ti­ve Leis­tungen berich­tet wird.

Auch die Stu­die von Demos ver­laut­bart, dass das Bild falsch ist. 80 Pro­zent der Teen­ager fin­den, dass ihre Genera­tion sich mehr mit sozialen Fra­gen beschäf­tigt als die vor­her­geh­en­de. 66 Pro­zent der Lehr­er stim­men dieser Aus­sage zu. Studien­autor Jonat­han Bird­well: "Teen­ager sind moti­viert, in ihrer Gemein­de et­was zu bewir­ken, aber der Zu­gang, den sie wäh­len, ist grund­legend an­ders als jener der vor­an­ge­gange­nen Genera­tionen."

Jugend von Politik enttäuscht

"Sie ver­las­sen sich nicht auf Poli­ti­ker und an­dere, um die Pro­bleme der Welt zu lösen, son­dern krempeln sel­bst die Är­mel hoch, schal­ten Lap­top und Smart­phone ein und er­le­di­gen Dinge durch crowd­ge­sourc­te Zu­sam­men­ar­beit", fährt Bird­well fort. So sehen die Teen­ager nicht Po­li­ti­ker, son­dern zum Beis­piel auch kari­ta­ti­ve Or­ga­ni­sa­tionen und so­ziale Unter­neh­men eher als Ak­teure des sozia­len Wan­dels an.

87 Pro­zent der Teen­ager stim­men zu, dass So­cial Media ein ef­fek­ti­ver Weg ist, um Schwung in soziale Kam­pag­nen zu brin­gen. 38 Pro­zent haben schon On­line-Peti­tionen unter­schrieben, 29 Pro­zent haben Face­book oder Twit­ter ver­wen­det, um auf eine Un­ge­rechtig­keit auf­merk­sam zu machen und 19 Pro­zent haben on­line Geld ge­spen­det.

(Ende)

 

Aus­sender: pres­se­text.re­dak­tion
An­sprech­part­ner: Marie-Thérèse Flei­scher
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