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Bindung an Programm steigt durch Interaktionen über Social Media

Alter Fernseher: für Multiscreening ungeeignet (Foto: flickr.com/dailyinvention)

Alter Fernseher: für Multiscreening ungeeignet (Foto: flickr.com/dailyinvention)

Mel­bour­ne/Mün­chen (pte/19.02.2014/06:10) So­cial-Me­dia-Nutz­ung während des TV-Kon­sums ist nicht so eine große Ab­lenk­ung wie ur­sprüng­lich ge­dacht. Das zei­gen Er­geb­nis­se aus der Hirn­forsch­ung. Neuro-In­sight http://neuro-insight.com hat in Aus­tra­lien die Ge­hirn­ak­ti­vi­tät von 36 Zu­schauern einer Fern­seh­serie ge­mes­sen und gleich­zei­tig auch die So­cial-Me­dia-In­ter­ak­tionen auf­ge­zeich­net.

Kunden aus der Passivität holen

Zu­schauer wen­den sich im­mer dann So­cial Me­dia zu, wenn das Pro­gramm be­son­ders fes­selnd ist. Das führt wieder­um zu einer höheren Bin­dung an das soziale Me­dium, das zur Kom­mu­ni­ka­tion mit den an­deren Sehern ge­nu­tzt wird, so die For­scher. Wenn die Zu­schauer ihre Auf­merk­sam­keit dann wie­der auf das Pro­gramm zu­rück rich­ten, gibt es zwar eine kur­ze Flau­te im Ge­hirn. Die Auf­merk­sam­keit steigt aber auf ein höheres Level als vor der Inter­ak­tion über So­cial Media.

Mar­ke­ting-Ex­per­tin An­ne M. Schül­ler http://anneschueller.de be­grüßt die paral­lele Nut­zung von Medien im Gespräch mit pres­se­text: "Es ist vor al­lem eine Chan­ce, da es die Kun­den aus der Pas­sivi­tät holt. Sie wer­den zu Mit­ge­stal­tern und er­freuen sich an ihren Wahl­mög­lich­keiten." Und auch sie weiß über Ef­fek­te der So­cial-Media-Nutz­ung auf das Ge­hirn zu be­richt­en: "Wenn diese Macht, mit­zu­gestal­ten, posi­tive Kon­se­quen­zen nach sich zieht, schüt­tet das Hirn Hor­mone aus. Wir wer­den vom Hirn belohnt - und das wol­len wir natür­lich im­mer wie­der erle­ben."

Chancen durch Parallelnutzung

Ver­glichen mit der Zeit vor der So­cial-Media-Inter­ak­tion war die Auf­merk­sam­keit gegen­über der TV-Serie danach um neun Pro­zent höher. Zu­sätz­lich wurde die Bin­dung an das laufen­de Pro­gramm um bis zu 25 Pro­zent gestärkt, wenn die Zu­schauer so­ziale Netz­werke ver­wen­den durf­ten. Gerade in Bezug auf den Trend zum zweiten Bild­schirm be­zieh­ungs­weise Multi­screen­ing sind diese Be­funde interes­sant.

Je­doch sind die Zu­seher von der In­te­gra­tion von Twit­ter ins TV noch nicht voll­ends begeis­tert (pres­se­text berich­te­te: http://pte.com/news/20140127001 ). Für das Marke­ting bie­tet die paral­le­le Nutz­ung aber enor­me Chan­cen: "Wenn ich über eine Serie dis­ku­tiere, kön­nen das al­le mit­lesen, die mir auf Twit­ter oder Face­book fol­gen. Diese Leser kön­nen eben­falls inter­agieren und meine Post­ings teilen - da­durch kann eine regel­rechte Mund­pro­pa­ganda­wel­le ent­stehen", betont Schul­ler ab­schließend.

(Ende)

 

Aussender: pressetext.redaktion
An­sprech­part­ner: Marie-Thérèse Flei­scher
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