Der gefährlichste Trojaner "Emotet" zerschlagen

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Biedenkopf (28.01.2021) Großartiger Schlag gegen die Cyberkriminalität: Der gefährlichste Trojaner aller Zeiten Emotet ist bald Geschichte! Warum "bald"? Nicht alle Emotet-C2-Server sind unter Kontrolle der ermittelnden Behörden.

icon info 60x60  Der Bericht über die Emotet-Zerschlagung im obigen Video beginnt bei 8:23.


"Der gefährlichste Trojaner aller Zeiten" - so wurde der Emotet-Trojaner treffend bezeichnet. Nun haben unter der Federführung des BKA zusammen mit den Strafverfolgungsbehörden der Niederlande, der Ukraine, Litauens, Frankreichs, Großbritanniens, Kanadas und den USA das kriminelle Netzwerk zerschlagen. Allein in Deutschland wurden laut BKA 17 Server beschlagnahmt. Die Zerschlagung bedeute "eine wesentliche Verbesserung" der Cybersicherheit.

Zum Stand 27.01.2021 sind nicht alle Endgeräte unter der Kontrolle, so BKA-Chef Holger Münch in seiner gestrigen Videobotschaft (s. auch im obigen Videobeitrag von tagesschau.de). Ca. 25% aller betroffenen Endgeräte sind bereits an die ermittelnden Behörden umgeleiten worden.

Angriffe auf Behörden, Universitäten, Kliniken - und auch Privatpersonen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte "Emotet" schon 2018 als gefährlichste Schadsoftware der Welt bezeichnet, weil sie zahlreiche Angriffsmöglichkeiten bot und den Angreifern so etwa Lösegelderpressung zur Herausgabe von Daten ermöglichte. BSI-Präsident Arne Schönbohm verwies auf die lange Liste der Geschädigten durch "Emotet": "Krankenhäuser mussten ihren medizinischen Betrieb einstellen, Gerichte und Stadtverwaltungen wurden lahmgelegt, unzählige Unternehmen hatten keinen Zugriff auf ihre wichtigen Geschäftsdaten und digitalen Prozesse."

Im September 2020 verstarb sogar eine Notfallpatientin, weil diese aufgrund eines erfolgreichen Cyberangriffs auf die Uniklinik Düsseldorf und dem damit resultierenden Systemausfall zu einer anderen Klinik umgeleitet werden musste.

Zudem seien bei "Zehntausenden" Privatleuten die Rechner erfolgreich angegriffen worden, sodass beispielsweise das Onlinebanking manipuliert wurde oder Passwörter ausgelesen werden konnten. Ein besonderes Merkmal der Emotet-Attacken sind sogenannte "Dynamite Phishing"-Mails, in denen der Betroffene von ihm verfasste Inhalte sieht und dadurch besonders leichtfertig den infizierten Anhang öffnet.

Schwachstelle Mensch

Selbst die besten Abwehrsysteme wie Firewalls und Virenschutzprogramme nützen nichts, wenn der Benutzer durch das Öffnen eine solchen Mail den Cyberkriminellen quasi die Tür von innen öffnet. Abhilfe schaffen sogenannte Awareness-Schulungen ("Awareness" = "Aufmerksamkeit, Sensibilisierung"): Die BID:IT Academy bietet die Schulung "Cyber Awareness" als Webinarreihe und als eLearning-Kurs an. Trainer ist unser CEO Feyzi Erdar, der als einer der führenden IT-Sicherheitsexperten in Deutschland gilt.

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